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Mit einem Rettungswagen-Camper um die Welt

(Quelle: instagram.com/vanlife_ian_dow_travels/)

Ian Dow hat sich einen Rettungswagen zum Wohnmobil umgebaut und reist damit jetzt durch die Welt.

Aus einem Krankenwagen wurde Ians Camper

Der US-Amerikaner Ian Dow hat seinen Traum einer Camper-Weltreise auf seine Weise umgesetzt. Für gerade mal 2.800 Dollar hat er einen alten Rettungswagen bei Ebay ersteigert und diesen in ein paar Monaten zu einem vollständigen Wohnmobil nach seinen Bedürfnissen umgebaut. Ian beschreibt das so: „Ich habe es mit Materialien beendet, die ich mag. Die Teakholzböden, die U-Bahn-Fliesenküche, der exotische Hartholz-Tisch, der Zeder-gefütterter Schrank, die Bambus-Schneideflächen und die Gitarren-Einlege-Akzente, die alle ein Lächeln auf meinem Gesicht haben.“

Mit an Bord ist sein Hund Dino

Er hat eine Dusche, Küche, ein Bett eingebaut. Natürlich ist auch eine Hängematte mit an Bord – und sogar die Möglichkeit, ein Zelt auf das Dach zu stellen. So kommt er teilweise in den Genuss der ganz besonders schönen Aussichten vom Schlafplatz aus. Ian ist mit seinem Hund Dino unterwegs. Außerdem ist seit vier Monaten Dylan, ein Reisepartner, mit dabei. Gemeinsam sind sie durch Baja gereist, dann nach Mexiko, auf dem Weg nach Süden durch Guatemala, El Salvador, Honduras und Nicaragua.

 

Unterwegs vieles gelernt

In einem Interview wurde Ian gefragt, was er am meisten an seinem Lebensstil liebt – so hat er geantwortet: „Dieses Projekt hat mich in so vielen Bereichen getestet. Ich wurde zum Schlosser, um die Fässer zu befestigen. Ich habe die Mechanik eines großen Dieselmotor gelernt. Außerdem Holzbearbeitung, Metallbearbeitung, Elektrotechnik, Design, Ingenieurwesen, Polsterung und sogar Nähen. Es ist alles dabei.“

Immer mit der Ruhe

Sein Lebensmotto beschreibt Ian „Tranquillo“ (deutsch: Gelassenheit) und seinen Lebensstil außerhalb der gesellschaftlichen Normen so: „Ich sehe nicht, wie ich jeden Tag arbeiten könnte in der Hoffnung, dass eines Tages wird es sich alle auszahlen und ich werde in der Lage sein, in Rente gehen und dann den Rest meines Lebens leben. Ich werde mein Leben jetzt leben und was auch immer passiert, wird passieren.“

Das Leben im Hier und Jetzt

Das alles erinnert mich an die Worte eines anderen Aussteigers aus Italien, den ich vor einigen Wochen vorgestellt habe. Das Leben im Hier und Jetzt eben, was wir in unserem gehetzten Alltag doch allzu oft vergessen, weil uns nach den Alltagspflichten oft einfach die Energie dazu fehlt. Also nehmen wir von Ian doch einfach ein bisschen „Tranquillo“ mit in unser Leben. Kann ja nicht schaden. Weiterhin gute Reise, Ian!

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