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Das erste Mal mit VW Camper und Kind unterwegs

Camping mit Kind: Der geliehene Bulli von roadsurfer.com (Bild: Tanja Reuter)

Tanja und Benjamin träumten schon seit Jahren von einem Roadtrip mit einem Campingbus. Jetzt haben sie es einfach mal gemacht – zusammen mit ihrem zweijährigen Sohn.

Camping mit Kind? Lieber doch nicht mit einem uralten Bulli

Für alle Beteiligten war der Camping-Ausflug mit dem gemieteten VW California das erste Mal. Deswegen stellen sich vor der Abfahrt einige Fragen:

  • Ob sich die Fahrt mit einen zweijährigen im unbekannten Auto über drei oder vier Stunden entspannt machen lässt
  • Ob sie genug Platz zum gemütlichen Schlafen haben
  • Ob Tanja das Campen trotz Schwangerschaft genießen kann

Während Tanja als Kind mit ihren Eltern viel mit dem Caravan unterwegs war, ist Benjamin vor der Abfahrt das totale Camping-Greenhorn.  Mit dementsprechend romantischen Vorstellungen geht er dann auch an den Roadtrip mit Kind ran. Tanja erzählt: „Mein Mann wäre wohl am liebsten in einem uralten VW Bus mit selbst eingebauter Bettkonstruktion und ohne weitere Einbauten, dafür mit extra Gaskocher unterwegs gewesen.“ Aber nicht mit Tanja, die sich vor allem auch wegen des Kindes für einen voll ausgestatteten VW Bus mit Kochstelle, Kühlschrank und Hochdach entscheidet.

Roadtrip mit dem roadsurfer (Bild: Tanja Reuter)
Roadtrip mit dem roadsurfer (Bild: Tanja Reuter)

Auf geht’s in Richtung Schweiz

Die drei starten also Richtung Appenzeller Land in der Schweiz und landen zunächst auf einem kleinen Campingplatz in Urnäsch. Das macht den Dreien soviel Spaß, dass sie mit ihrem Camper insgesamt drei Tage zwischen Urnäsch bei Appenzell und dem Klöntalersee im Glarnerland verbringen.

Seit diesem ersten kleinen Roadtrip weiß die kleine Familie, dass Camping für sie genau das Richtige ist. Daumen hoch also für Camping mit Kind: „Im Camper kann man den Ort wechseln und trotzdem im gewohnten Umfeld unterwegs sein. Das ist sicher ein Vorteil“, sagt Tanja Das ist aber noch nicht alles, denn der Kleine hat im Bulli besonders viel Spaß. Dort findet er gerne Mal auch sogar noch Platz, sich im Stauraum neben der Rückbank zu verstecken, während die Eltern das Bett aufbauten.

Beim Camping gibt's volle Kanne Natur (Foto: Tanja Reuter)
Beim Camping gibt’s volle Kanne Natur (Foto: Tanja Reuter)

Die Sorgen vor der Fahrt waren unbegründet

Natürlich ist der Platz in einem Campingbus beschränkt und so hätten sie sich manchmal gewünscht, einfach die Schiebetür aufzumachen, um dem Kleinen im Tobemodus den nötigen Raum geben zu können. Deswegen war der Spätsommer morgens und abends vom Klima her nicht immer optimal für die Familie. Dafür haben sich alle sonstigen Sorgen als unbegründet herausgestellt.

  • Die Fahrt im Camper mit Kind? Entspannter als im eigenen PKW, weil man ja alles dabei hat
  • Der Platz zum Schlafen ist mit dem Hochdach ziemlich üppig – und auch gemütlich
  • Tanja konnte das Campen trotz Schwangerschaft genießen
Camping-Kaffee schmeckt immer doppelt so gut (Bild: Tanja Reuter)
Camping-Kaffee schmeckt immer doppelt so gut (Bild: Tanja Reuter)

In Zukunft dann mit 2 Kindern beim Campen

Ein schöner Traum für die Zukunft ist deshalb definitiv ein längerer Camping-Trip – auf den sie aber gemeinsam noch ein bisschen warten müssen. Mindestens, bis im Frühjahr das zweite Kind kommt. Und das nächste Mal, also dann beim Camping mit zwei Kindern, geht es dann auch bei Benjamin ohne allzu romantisierende Vorstellung auf Reise. Und mit einem Spülschwamm – den hatten sie nämlich vergessen.

Tanja hat ihre Erfahrungen mit dem gemieteten Camper im Magazin München mit Kind beschrieben.

Tanja mit ihrem Sohn beim Schaukeln (Bild: Tanja Reuter)
Tanja mit ihrem Sohn beim Schaukeln (Bild: Tanja Reuter)

 

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