Mit dieser Wohnkabine zu Gründern geworden – Camperleben.net
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Mit dieser Wohnkabine zu Gründern geworden

(Foto: Gehocab)

Warum nicht einfach seinen Traum-Camper selbst entwickeln? Saskia und Ulrich von GEHOcab haben aus ihrer Idee gleich ein Unternehmen gegründet.

Von der Idee zum Produkt

Saskia und Ulrich sind aus Überzeugung Offroad-Camper. Sie wollten schon immer die Natur direkt erleben und abseits der Hauptrouten reisen. Als die Kinder das Haus verlassen hatten, dachten die beiden bei einem Urlaub auf Korsika darüber nach, wie wohl ihr ideales Reisemobil aussehen würde. Damals waren sie mit einem Dachzelt unterwegs.

So entstand die Idee für eine Absetzkabine auf einem VW Amarok-Pickup: „Die erste Skizzen und sogar ein Knetgummimodell entstanden am Strand von Kreta. Dabei waren uns von Anfang an zeitloses Design, maximaler Komfort und allerneueste Technik wichtig“, erzählt Saskia. Und je länger sie sich mit der Idee befassten, desto klarer wurde es, dass sie die Umsetzung als ihr persönliches Projekt selbst starten würden.

Modell der Amarok-Kabine (Foto: Gehocap)
Modell der Amarok-Kabine (Foto: GEHOcab
Innenausbau (Foto: Gehocap)
Innenausbau (Foto: GEHOcab)

Zum Gründen ist es nie zu spät

Weihnachten 2012 bauten sie ein 1:10-Modell aus Schaumstoff und gründeten im Frühjahr 2013 die Firmen GEHOcab GmbH und eine Entwicklungsgesellschaft: „In dieser Zeit haben wir lange nach einem Fertigungspartner gesucht, der unserem Anspruch, die Kabine aus Luftfahrt-Carbon zu bauen, gerecht werden konnte. 2015 wurde der erste Prototyp gezeigt, außen fertig und innen mit Modellmöbeln. Das frühe Kundenfeedback war uns sehr wichtig.“

Kora im Einsatz (Foto: Gehocap)
Kora im Einsatz (Foto: Gehocab)
In Norwegen (Foto: Gehocap)
In Norwegen (Foto: Gehocab)

Heute wird nur noch aus Carbon gefertigt

Dreimal haben Saskia und Ulrich den Innenausbau in einer Modellkabine neu gebaut, bevor sie den idealen Platz für alle Elemente gefunden hatten. Anschließend fuhren sie für den endgültigen Test wieder nach Korsika: „Auf der Fahrt wurden wir immer wieder auf das Design angesprochen. Diese erste Tour hat uns darin bestärkt, auf dem richtigen Weg zu sein“, erzählt Saskia. Der erste Prototyp war noch aus GFK, heute bauen sie aus Gewichtsgründen ausschließlich aus Carbon.

Kora wird vorgestellt (Foto: Gehocap)
Kora wird vorgestellt (Foto: Gehocab)
Saskia zwischen draußen und drinnen (Foto: Gehocap)
Saskia zwischen draußen und drinnen (Foto: Gehocab)

Sehr wertvolles Kundenfeedback

Vieles haben die beiden den Praxiserfahrungen der Kunden mit der Amarok-Kabine zu verdanken, meint Saskia: „Was uns ganz besonders vorangebracht hat, war eine Hardcore-Offroad-Variante 2017 in die Vermietung nach Island zu schicken. Eine Saison lang wurde dort das Offroadmobil ausführlich getestet, am Ende der Saison im September auch von uns selbst. Jeden Tag wurden wir mutiger, durchquerten tiefere Flüsse und völlig unwegsame Lavafelder. Wir waren da unterwegs, wo sonst kaum jemand entlang fährt, genau wie wir uns das erträumt hatten. Zusätzlich erhielten wir am Saisonende sehr wertvolles Kundenfeedback. Unsere blaue Kora hatte die Hardcore-Premiere mit Bravour bestanden.“

Die erste fertige Kora (übrigens von Amarok rückwärts abgeleitet) wurde übrigens 2016 auf Messen präsentiert – die ersten individualisierten Kunden-Kabinen wurden bereits ausgeliefert. Womit wir wieder am Anfang wären: Warum nicht einfach sein Traum-Mobil selbst entwickeln?

Und so waren Saskia und Ulrich früher unterwegs
Und so waren Saskia und Ulrich früher unterwegs

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